Tchibo

Telefonieren mit Tchibo

Die Kaffeerösterei Tchibo, die seit Jahren weit mehr als Kaffee vertreibt, hat auch Handys und besondere Tarifoptionen im Angebot. Das Motto ist, dem eher unübersichtlichen Handymarkt einfache Alternativen entgegen zu setzen: schlichte Prepaid-Modelle ohne Firlefanz, höherwertige für denjenigen, der auf ein wenig modisches Design nicht verzichten mag. Hier allerdings verschwimmen die Unterschiede zu anderen Herstellern, so dass der Wettbewerbsvorteil in diesem Segment entsprechend gering ausfällt. Die Tchibo-Firma TCM lässt die Handys bei den üblichen Herstellern produzieren.

So finden sich neben Handys von Nokia auch Motorola- und Siemens-Handys. Die Preise bewegen sich zwischen 20 und 70 Euro. Unbedingt darauf hingewiesen werden muss allerdings, dass ein Tchibo-Handy die ersten zwei Jahre ausschließlich mit einer Tchibo-SIM-Karte funktioniert, falls man die Sperre nicht gegen eine Gebühr von 49 Euro aufheben lässt – Kosten, die sich für denjenigen lohnen können, der ein neues, solides Handy wünscht, seinen alten Vertrag jedoch behalten möchte.

Handys

Das schlichte Kompakt-Handy 104 von Motorola ist bereits für 20 Euro zu haben. Dafür erhält man ein Dual-Band-Handy mit schwarz-weißem Display und blauer Beleuchtung, SMS-Funktion, Telefonbuch und Vibrationsalarm. Dank eines leistungsstarken Akkus beträgt die Stand-by-Zeit zwei Wochen; telefoniert werden kann bis zu sechseinhalb Stunden am Stück. (Das Kompakt-Handy 106 hat ähnliche Funktionen, kann jedoch überlange SMS senden und empfangen und ist mit polyphonen Klingeltönen ausgestattet. Im übrigen sieht es nur ein wenig anders aus als das 104er.)

Das ebenfalls kompakte Foto-Handy 701 ist mit einer nur 0.3 Megapixel-Kamera ausgestattet; der Preis von 28 Euro ist jedoch unschlagbar. Das Farbdisplay ist für die Bildauflösung angemessen, zusätzlich ist ein Datenabgleich über Infrarotschnittstelle möglich. Weitere Ausstattungsmerkmale sind integrierte E-Mail-Funktion, Vier-Wege-Wippe, großer Speicherplatz für Telefonbucheinträge und Freisprechfunktion.

Das Foto-Handy 302 im Motorola-Design wird für 35 Euro angeboten. Es handelt sich um ein Drei-Band-Handy mit Kamera (Vierfachzoom, drei wählbare Auflösungen). Integriert sind Freisprecheinrichtung, polyphone Klingeltöne, ein Videoplayer. Das Handy ist WAP- und GPRS-fähig und mit den handelsüblichen Funktionen wie Telefonbuch, Terminplaner etc. ausgestattet.

Auf 35 Euro reduziert hat Tchibo den Preis für sein Dual-Band-Foto-Handy 405 mit Schiebemechanismus, Farbdisplay und polyphonen Klingeltönen. Im Vergleich zu anderen Tchibo-Modellen bietet es weniger Leistung für den – immer noch günstigen – Preis.

40 Euro kostet das Foto-Handy 205. Wieder kann man zwischen drei Fotoqualitäten wählen. Dank E-Mail-Funktion und Infrarot-Schnittstelle ist die Kommunikation mit anderen Geräten gewährleistet. Das Telefon ist WAP-fähig und besitzt 10 MB internen Speicher.

Für knapp 40 Euro bietet Tchibo mit dem Handy-Modell 107 ein schlichtes Nokia-Handy mit Schwarzweiß-Display und Freisprechfunktion an. Die anderen Einsteiger-Modelle sind hier günstiger.

Ein Klapphandy ist das 90 Euro teure 207, ein Dual-Band-Handy mit Farbdisplay, 0,3-Megapixel-Kamera und 4 MB internem Speicher. Für diesen Preis sollte man mehr erwarten können.

Recht günstig hingegen ist das aktuelle Musik-Handy 208 mit MP3-Player, Farbdisplay und Micro-SD Slot. Das Handy kann Gruppen-SMS absetzen. Im Lieferumfang enthalten sind USB-Kabel und Kopfhörer.

Tchibo-Handys weisen im einfachen Segment ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis auf, wenn man bereit ist, das SIM-Lock in Kauf zu nehmen. Weitere Funktionen sind nicht auf dem neuesten Stand; hier bieten andere Hersteller im gleichen Preissegment deutlich mehr.

Handy-Preisvergleich