Palm

Wer Ende der 90er Jahre als Manager etwas auf sich hielt, der hatte einen Palm. Der Palm wurde zum geflügelten Wort für digitalen Kalender, für Organizer, für den Computer im Westentaschenformat. Der Markenname Palm ist bis heute geblieben und er ist immer noch ein Synonym für Innovationi und Qualität. Was vor zehn Jahren noch unvorstellbar war ist heute möglich. Mit den Palm-Handys der neuesten Generation hat man nicht nur alle Organizerfunktionen und kann telefonieren, nein man kann damit auch unterwegs fernsehen.

Palm - ein amerikanischer Traum

Eigentlich müsste man den Namen Palm in einem Atemzug mit Firmen wie Apple, Microsoft oder IBM nennen. Denn hinter der Palm-Idee verbergen sich ein gutes Stück amerikanischer Pioniergeist und Erfinderreichtum, gepaart mit dem Mut zum Risiko. Obwohl die Anfänge des Unternehmens zu Beginn der 90er Jahre alles andere als vielversprechend waren, ging die Marke Palm unbeirrt ihren Weg. 1993 floppte Palm mit seinem ersten PDA, dem Zoomer. Nach der Übernahme durch US-Robotics ging Palm schließlich 1997 im 3Com-Konzern auf.

Auf dem Höhepunkt des Hypes auf dem IT-Markt ging Palm schließlich an die Börse. Trotz unterschiedlicher Inhaber wurde die Palm-Idee stets weiterentwickelt. Der Palm kann für sich in Anspruch nehmen, den stiftgesteuerten Taschencomputer mit erfunden zu haben. Um die Jahrtausendwende hatte Palm aufgrund seines erfolgreichen Betriebssystems Palm-OS sogar eine Art Monopol auf dem PDA-Markt.

Palm - Pionier und Trendsetter

Mit seinen Produktentwicklungen hat Palm immer wieder Maßstäbe gesetzt. So war beim ersten PDA mit farbigem Display, dem Palm IIIc. Die Handhelds werden dank Palm immer flexibler. Im Jahre 2001 wird der Palm Internet fähig und kann E-Mails abrufen. Mit den Produktnamen Tungsten T, Zire und Treo gelangen den Palmentwicklern schließlich die Palm-Handys einzuführen. Letzterer kann sogar das konkurrierende Betriebssystem Windows Mobile verarbeiten.

Marktsituation

Palm ist nach wie vor Marktführer auf dem PDA Markt. Es ist jedoch zu beobachten, dass die Märkte der sogenannten Smartphones und der PDAs immer mehr miteinander verschmelzen. Der Treo, das Smartphone von Palm, legte bei den Verkaufszahlen allein im 3. Quartal 2005 um 160 Prozent zu. Auch die aktuellen Zahlen zeigen, dass sich Palm als führender Hersteller der Smartphones etabliert hat. So wurden allein im dritten Quartal 2006 738.000 Smarthphones verkauft, eine Steigerung gegenüber dem Vorjahresquartal um weitere 30 Prozent. Das war Quartalsrekord in der bisherigen Palm-Geschichte.

Sicher ist, dass die Palm-Erfolgsgeschichte fortgesetzt wird. Der Palm hat nichts von seiner Faszination verloren, egal ob als PDA oder Smartphone.

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